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Chronik

Seit 1526

„Christa“ Schütz, urkundlich bezeugter Besitzer des Anwesens Nr. 35; Landwirt und 1538 sowie 1542 als Thingauer Ammann erwähnt

1571

Georg Schütz, Sohn von „Christa“ Schütz

1574

Jörg Lederle besitzt das Anwesen Nr. 35

1608

Michael Lederle, Sohn von Jörg Lederle, wohl bis 1636 auf dem Anwesen

1638

Georg Einsle, Hauptmann von Raiggers; er lässt 1645 die Kapelle in Raiggers erbauen. Einsle vergrößert das Gut auf 90 Tagwerk; in dieser Zeit war die Wirtschaft die Herberge der Müllerund der Bäcker von Thingau

1648

Michael Einsle, Sohn von Georg Einsle, erwirbt laut Urkunde vom 23. Febr. 1649 von Thomas Kalchschmidt eine Wirtschaftskonzession für 48 Gulden und 45 Kreuzer. Die herrschaftliche Genehmigung erfolgt am 18. März 1649 – damit ist dieses Datum der „Geburtstag“ der Gastwirtschaft „Zum Hirsch“. 1650 erhält der Wirt die Bewilligung zur Errichtung einer Braustatt

1677

Andreas Einsle, Sohn von Michael Einsle, kauft 1692 das „leibfällige Gut“ v. Fürststift Kempten um 850 Gulden zum persönlichen Besitz frei und ist damit ein „Freier“. Einsle war viele Jahre Amman zu Thingau

1714

Andreas Schaul von (Ober)Günzburg kauft das Anwesen von Andreas Einsle; er stirbt 1747

1747

Die Witwe von Andreas Schaul, Sibilla, geb. Millerin, ehelicht 1748 den Militärarzt und „Land-Operateur“ Johann Jacob Felder von Schussenried/Württemberg. Von ihm erhielt der Gasthof den Hausnamen „Felderwirt“; Felder war auch viele Jahre Gerichtsammann und Heiligenpfleger (Kirchenpfleger) zu Thingau. Felder stirbt anno 1778

1779

Die Witwe Walburga Felder, geb. Fichtel von Meitingen, ehelicht den Witwer Andreas Mayr, zuvor „Bärenwirt“ zu Obergünzburg

1785

Andreas Mayr übergibt die Wirtschaft der Tochter Kreszenz Mayr und deren Bräutigam, Franz Josef Rauch von Haus Nr. 75

1807

Der 20-jährige Andreas Rauch übernimmt „den Felder“ für 6.000 Gulden von seiner Mutter Kreszenz. Andreas Rauch geht zwischen 1807 und 1832 drei Ehen ein: Seine drei Frauen gebaren zusammen 28 Kinder. Der fleißige Mann vermehrte den Besitz auf fast 155 Tagwerk Grund

1861

Leonhard Otto Rauch, Sohn von Andreas Rauch, und ab 1885 dessen Witwe Theresia, geb. Hörmann aus Ebersbach bei Obergünzburg, auf der Felderwirtschaft

1895

Josef Anton Rauch, Sohn der vorgenannten Wirtsfamilie

1911

Rauchs zweite Frau, Martha, geb. Koneberg v. Engetried, heiratet ihren Schwager Otto Rauch

1939

Otto Rauch, Neffe von Otto Rauch, übernimmt die Wirtschaft

1952

Paulina Rauch, geb. Braunmiller, Witwe von Otto Rauch

1960

Maria Magdalena Cäcilia Rauch, Tochter von Otto Rauch und ihr Ehemann Karl Haggenmüller; er verstirbt 1984

seit 1996

Ulrike Kremer, Tochter von Maria Magdalena Cäcilia und Karl Haggenmüller, und ihr Ehemann Dieter Kremer führen die Traditionsgaststätte bis heute